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Was genau sind nun die Grundlagen der Ostinvestor Strategie?

Bei der Ausrichtung von strategischen Anlagerichtungen gibt es bedeutende Unterschiede. Man spricht von zwei Ansätzen, die nach den englischen Wörtern für Wert (Value) und Wachstum (Growth) benannt sind.

Der Value-Ansatz
Value-Investoren investieren in Aktien, deren überdurchschnittliche Werthaltigkeit sich anhand fundamentaler Kennzahlen nachweisen lässt. Der Kurs der Aktie wird dabei ins Verhältnis zu Daten wie Gewinn, Cashflow, Buchwert oder Umsatz je Aktie gesetzt. Das Depot eines solchen Investors besteht aus substanzstarken Einzeltiteln. Der bekannteste Value-Investor ist der US-Anleger Warren Buffet, der allerdings einen erheblichen Schritt weiterging und dabei vor allem der Eigenkapitalrendite eine hohe Bedeutung zumaß:
Im ursprünglichen Value-Ansatz werden nur Aktien gekauft, deren Aktienkurs niedriger oder jedenfalls nicht deutlich höher ist als der in der Bilanz ausgewiesene Buchwert je Aktie. Vom "statischen" Valueinvestor wird ein Sicherheitspolster angestrebt, das die Aktie vor heftigen Kursverlusten schützt. Dahinter stand die These, dass eine ohnehin schon unterbewertete und damit preiswerte Aktie in einer allgemeinen Abwärtsbewegung geringere Verluste erleidet als höher bewertete Titel.
Wie oben schon erwähnt, hat vor allem Warren Buffet diese relativ einfachen und stereotypen Ansatz verlassen und ist mit seiner Art der Renditebetrachtung inzwischen nicht nur Multi-Milliardär, sondern auch der Investment-Guru schlechthin geworden. Der smarte und intelligente Value-Investor verfolgt also nicht einfach nur eine Betrachtung von statischen Kennzahlen sondern achtet vor allem auf Renditekennziffern und darauf, wie gut ein Unternehmen mit dem Geld der Aktionäre wirtschaftet.

Der Growth-Ansatz
Beim wachstumsorientierten Ansatz liegt das Augenmerk auf Aktien, denen überdurchschnittliches Umsatz- und Gewinnwachstum zugetraut wird. Dabei spielen Branchenzugehörigkeit und Produktportfolio des jeweiligen Unternehmens eine Rolle, aber auch die Frage ob das Management in der Vergangenheit stetig überdurchschnittlich steigende Gewinne erwirtschaftet hat. Nach einer bei Growth-lnvestoren verbreiteten Faustregel ist es akzeptabel, wenn das Kurs-Gewinn-Verhältnis einer Aktie (KGV) ebenso hoch ist, wie das prozentuale jährliche Gewinnwachstum des Unternehmens. Wenn das Unternehmen nun zum Beispiel die Erwartungen enttäuscht und den Gewinn nicht um 30, sondern nur um 15 Prozent steigert, ist dementsprechend eine Halbierung des Aktienkurses gerechtfertigt.

Als Wachstumstitel geltende Aktien sind in der Regel nach fundamentalen Kriterien wie KGV oder Kurs-Buch-Wert-Verhältnis viel zu teuer. Ein reiner Value-Investor nach der alten Schule von Benjamin Graham würde so einen Wachstumstitel niemals anfassen. 

Denn entsprechend höher fällt wie gesagt auch der Kursabschlag aus, wenn das Unternehmen die Erwartungen der Investoren enttäuschen sollte. Wie viele ehemaligen Jünger des Neuen Marktes schmerzhaft erfahren mussten.

Der Ostinvestor-Ansatz
ist eine Kombination beider Strategien. Eine ausführliche Beschreibung finden Sie, wenn Sie oben im Menü auf "Strategie" klicken und dann den kommenden folgenden Seiten folgen.

Die Umsetzung der Ostinvestor-Strategie:
Sechs Jahre lang gab es den Börsenbrief "Der Ostinvestor®". Nur wer sich noch nicht mit der Ostinvestor Strategie auseinandergesetzt hat, hält die grandiosen Erfolge der Musterdepots für Hexerei. Besonders für die langjährigen Leser des ehemaligen Börsenbriefes "Der Ostinvestor" sind diese Erfolge im Gegenteil ein klarer Beweis dafür, wie sehr es sich auszahlen kann, zur richtigen Zeit die richtige Strategie umzusetzen. Es erübrigt sich fast zu erwähnen, dass unsere Musterdepots seit Jahren alle uns bekannten Publikumsfonds um Längen schlagen konnten.