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Anleger, die selbst an diesen Märkten Aktien kaufen wollen, stoßen auf eine Reihe von Schwierigkeiten:
Da über deutsche, österreichische oder Schweizer Banken ein Handel an den Heimatbörsen kaum möglich ist, müssen vor Ort in den jeweiligen Märkten Konten bzw. Depots eröffnet werden.
Um eine angemessene Streuung des Länderrisikos zu erreichen, müsste ein Einzel-Anleger eine Vielzahl von Auslandskonten und Depots eröffnen.
Hinzu kommen die teilweise recht unterschiedlichen Börsenusancen und Clearing &
Settlementmöglichkeiten, die es dem Anleger immer schwerer machen, dabei den Überblick zu behalten und die richtige Entscheidung zu treffen.
Lassen Sie uns das in den einfachen Worten eines Nicht-Bankers ausdrücken:
Aus Gründen der Risikominimierung ist es unbedingt erforderlich darauf zu achten, dass die Aktien zweifelsfrei dem jeweils rechtmäßigem Käufer zugeordnet werden können. Auch ist es unabdingbar, die jeweils genaue Anzahl von Aktien eines Unternehmens zu kennen.
Börse ist nicht gleich Börse!
Noch längst nicht alle Märkte verfügen über
ein korrekt geführte Aktienbuch. Derartige Aktienmärkte kommen
grundsätzlich für ein Investment nicht in Frage.
Bevorzugt werden sollten zudem Märkte, in denen der Aktienhandel
„paperless“ erfolgt.
Innerhalb der in Frage kommenden Ostbörsen existieren
unterschiedliche Regelungen und Strukturen, wie der Aufbau und die
Abwicklung des Handels erfolgt. Auch Clearing und Settlement sind
unterschiedlich geregelt.
Davon abhängig und unter Berücksichtigung der jeweiligen gesetzlichen Rahmenbedingungen und Länderrisiken sind z.T. völlig unterschiedliche Vorgehensweisen und Depots erforderlich:
Manche Länder verfügen z.B. über eine Registrierstelle für jeden Wertpapiertrade. Somit ist zusätzlich zum jeweiligen Custodian oder Depotführenden Bank eine weitere Stelle vorhanden, über die jeder einzelne Trade und Eigentumsübergang dokumentiert ist.
Andere Länder wie z.B. Kroatien oder Armenien etc. verfügen über eine staatliche "Central Depository Agency", die auch das Clearing und Settlement übernimmt. Hier lässt sich beim jeweiligen Central Depository ein Depot auf den eigenen Namen eröffnen. Eine sichere Zuordnung des Eigentums (also der erworbenen Aktienpakete) ist damit zweifelsfrei gewährleistet. Die Papiere sind dann eindeutig registriert bzw. eingelagert.
In Märkten ohne Central Depository und/oder zentraler Handelsregistrierung hingegen sollten Anleger einen verlässlichen Custodian einschalten.
Die von Brokern oft kostenlos angebotenen Omnibus-Accounts kommen für eine sichere Verwahrung nicht in Frage.
Liquidität und geeignete Broker
Der Handel ist oftmals illiquide. Hohe angezeigte BID/ASK-Spreads sind keine Seltenheit. Allerdings ist dies auch hier länderspezifisch. Manche Länder erlauben nur den Handel über die Börse und verlangen die Registrierung jedes Trades. Andere Länder wiederum kennen neben der Hauptbörse weitere Handelsplätze.
In vielen Märkten spielt der Telefonhandel noch eine entscheidende Rolle. Bei interessanten Nebenwerten ist es oftmals sogar die einzige Handelsplattform.
Entscheidend ist es dann für den Anleger, einen Broker als Handelspartner zu verwenden, der in der Lage ist zu einem fairen Preis das benötigte Volumen handeln zu können. Ein gut im Markt eingeführter Broker verfügt über die nötige Marktkenntnis und ist in der Lage, ggf. auch mal unkonventionelle Wege zu beschreiten wenn es gilt, ein größeres Aktienpaket zusammenzukaufen.
Oftmals haben die einzelnen Broker
unterschiedliche Branchen-Schwerpunkte, so dass je nach
beabsichtigtem Investment verschiedene Broker eingeschaltet werden
sollten. Ein „Universal-Broker“, der viele Märkte anbietet,
ist meist die schlechteste und teuerste Wahl!
Für den ausländischen Investor ist es jedoch nicht sofort erkennbar, welcher Broker für den jeweiligen Zweck gerade am geeignetsten ist.
Der einzelne Anleger hat keinen Zugriff
auf Informationen
Marktkenntnis ist für den
Erfolg unabdingbar. Während klassische Investmentfondsmager oft
auf externe Analysen und Researchberichte zurückgreifen können,
ist dies bei vielen Unternehmen aus dem
aktuellen Ostinvestor
-Universum
nicht möglich. Stattdessen muss über die Märkte und einzelnen
Unternehmen aufwändig selbst recherchiert werden. Auch wenn
primär nur in Märkten investiert wird, in denen die
börsennotierten Unternehmen zu einer regelmäßigen Quartals–
und Jahresberichterstattung verpflichtet sind: Die Berichte und
Bilanzen werden meist nur in Landessprache veröffentlicht. Sie
müssen daher in Eigenregie übersetzt werden, damit sie für
einen ausländischen Investor auswertbar werden. Regelmäßige
Besuche und intensive Gespräche „vor Ort“ sind ein Muss.
Auch die Bilanzanalyse erfordert fundierte Detailkenntnisse. Es müssen die landestypischen Besonderheiten berücksichtigt werden, da die Rechnungslegung vielfach nicht nach IFRS oder US-GAAP sondern nach lokalen Bilanzierungsstandards erfolgt.
Fazit: Das Zertifikat ermöglicht Anlegern
den einfachen und v.a. sicheren Marktzugang
Für den einzelnen Anleger ist sowohl der
Kauf einzelner Aktien, als auch der Aufbau eines strukturierten
Portfolios nach der
Ostinvestor - Strategie
kaum mehr möglich. Die Märkte und Börsen der „zweiten“
Reihe sind sehr unterschiedlich und erfordern eine Vielzahl von
Brokerage–Accounts und Lagerstellen. Die Informationsbeschaffung
erfordert intensive Präsenz und Research vor Ort. Mit dem
Ostinvestor- Zertifikat können Anleger diese Hürden umgehen und auf ein erprobtes Know How zurückgreifen.
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